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Die Sankt Georg's Kirche

Die ursprüngliche mittelalterliche Kirche wurde im 15. Jahrhundert an Stelle der ersten Burg von Petschau (Festung) gebaut. Im Jahre 1621 brannte die Kirche nieder und wurde erneuert. Auch diese zweite Kirche wurde dann im Jahre 1760  durch einen Brand vernichtet. An ihrer Stelle wurde in den Jahren 1763-1767 die heutige Kirche St. Georg nach den Plänen des Baumeisters Franz Pöpperle aus Petschau gebaut. Die Bänke und Ältare wurden vom Tischlermeister Franz Liebner hergestellt. Der Hauptaltar ist das Werk T. Pistels aus Tepl (1776). Das Bild des heiligen Georgs stammt vom Maler J. Grimmer aus Luditz. Die Seitenältere wurden der heiligen Anna und dem heiligen Johan eingeweiht. Die künstlerisch auffallende Kanzel ist das Schnitzwerk T. Pistels (1776). Die Orgel stammt aus dem Jahre 1775, die Glocken wurden in Eger im Jahre 1763 gegossen. Das Interieur der Kirche wurde im Rokokostil geschmückt. Im Jahre 1834 wurde die Kirche modernisiert, was die Jahreszahl über dem Portal beweist. Der Turm wurde erst im Jahre 1885 nach den Plänen des Baumeisters Johann Schobert aus Theusing angebaut. Am Eingang in die Kirche sieht man eine Ziereinzäunung aus Metall und ein Pförtchen mit Blechreliefen Christi, der Heiligen Jungfrau, des heiligen Georgs und des heiligen Michaels, das Werk des Kunstschmiedes Adolf Zörkler aus dem Jahre 1926.
In der Gruft der Kirche wurde 1585 Kaspar Pflug von Rabenstein begraben.
Zur Zeit der Gegenreformation wurde sein Grab vernichtet.
Vor der Kirche steht ein einfacher Steinbrunnen aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.