Navigation

Auswahl der Sprache

  • Česky
  • English
  • Deutsch

Inhalt

Einsiedl (Mnichov, 736 m)
Einer alten Legende nach wurde die Gemeinde vom heiligen Siard im 12. Jahrhundert gegründet, der im Tal des Schöppelbaches (Mnichovský potok) seine Einsiedelei hatte (heute eine Ruine). In der Nähe der angeblichen Einsiedelei quillt die Siard-Quelle. 1273 wurde die Gemeinde als Besitz des Klosters in Tepl erwähnt. 1549 wurde Einsiedl zur Stadt erhoben. Im Mittelalter wurden in seiner Gegend Silber- und Zinnenerze gefördert. Seit dem Jahre 1834 war in Einsiedl eine berühmte Schleiferei der Erzeugnisse aus Serpentin, der auf der Einsiedler Heide gefördert wurde. Die Barockkirche des heiligen Petrus und Paulus stammt aus dem Jahre 1725. In der Kirche ist ein merkwürdiges Taufbecken aus Serpentin und Jugenstilgemälde aus dem Jahre 1905 (F. Urban). In der Gruft befindet sich ein Beinraum und mumifizierte Leichen der französischen Soldaten aus dem 18. Jahrhundert. Am Eingang in das Rathaus aus dem Jahre 1730 sieht man einen aus dem 18. Jahrhundert stammenden Pranger. Bei der Kirche war seit dem Jahre 1856 eine Erziehungsanstalt für Mädchen (Notre-Dame Schwestern). In der Nähe von Einsiedl stehen zwei Sühnkreuze (an den Wegen nach Rauschenbach (Sítiny) und Pfaffengrün (Popovice).