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Goldbach und Goldene Heide
Ein wuderschöner Teil des Waldes südwestlich von Petschau. Seine Vergangenheit ist eng mit der mittelalterlichen Goldförderung verbunden. Die am 25. Januar 1342 durch den König Johann von Luxemburg in Prag ausgestellte Urkunde des Klosters in Tepl (Teplá) enthält auch eine Liste der Gruben, die dem Kloster in Tepl gehörten. In der Liste wurde auch der Ort Namens "Háj" erwähnt, was die heutige Goldene Heide ist. Durch die Waldstrecke fliesst der Goldbach, der schon in den Jahren 1230 und 1298 erwähnt wurde. 1354 gingen die Bergrechte, die sich auf das Gebiet zwischen Petschau und Grün (Louka) bezogen, vom Kloster in Tepl auf die Herren von Reisenburg über. Die archäologische Forschung im Tal des Goldbachs im Jahre 1976 bewies das Vorkommen von Edelmetallen und Gold.
Hoch über dem Tal des Goldbaches, auf der sog. Pfarrwiese (Farní louka) links von der Strasse von Petschau nach Neudorf, stand früher eine Kapelle aus dem Jahre 1926, die der Familie Beaufort gehörte. In der Kapelle war eine Gruft, wo die verstorbenen Mitglieder der Familie begraben wurden. Die Kapelle des hl. Peterus war eine treue Kopie der Gruft der Familie Beaufort in Florennes in der belgischen Provinz Namur. Im Jahre 1981 wurde die devastierte Kapelle niedergerissen.