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Vitriolhütte (Vitriolka)
Die sog. Die Vitriolhütte steht in den Wäldern nordöstlich von Gängerhof. Im 18. Jahrhundert war es ein zum Gängerhof gehörender Schäferhof. Nach dem er am Anfang des 19. Jahrhunderts aufgelöst worden war, gründete Anton Liewald aus Bärringen (Pernink) gründete hier eine Fabrik, die Schwefelsäure (Lauge, Vitriol) erzeugte. Schwefelkiese wurden von Manetin gebracht, was die Erzeugung ziemlich teuer machte. Noch heute ist der Boden in der Nähe der Vitriolhütte durch die Schwefelkiese rot gefärbt und man findet dort Scherben der Steingutflaschen, die mit Schwefelsäure abgefüllt wurden. Nachdem die Erzeugung von Schwefelsäure aufgehoben worden war, wurde im Gebäude ein Gasthaus errichtet, das zum beliebten Ausflugsziel wurde. In den 80. Jahren war im Gebäude ein Hegerhaus, das Gasthaus erhielt sich hier bis ungefähr 1900. Im Mai 1920 wurde die Vitriolhütte vom Blitz getroffen und brannte nieder. Doch sie wurde bald erneuert. Nach dem Jahre 1945 war hier wieder ein Hegerhaus. In der Nähe der Vitriolhütte entspringt der Petschauer Bach.